Ausgesch . . . en
Sie hat zwar lange "dicht" gehalten, doch irgendwann war's dann doch soweit: Nach mehr als 24 Stunden in Polizeigewahrsam forderte die Natur ihren Tribut und 100 Päckchen Koks plumpsten nach und nach in die Kloschüssel. Wie konnte es soweit kommen?
Es war vorgestern Vormittag gegen zehn, als Fahndern der Lindauer Polizei im Zug zwischen Ulm und Augsburg eine junge Schwarze ins Raster ihrer verdachtsunabhängigen Kontrollen passte. Die Belgierin (25) musste sogleich ihren Ausweis vorzeigen und noch während der Eine die Kennkarte auf Echtheit überprüfte, knöpfte sich der zweite Beamte die Zielperson vor. Blöd nur, dass sie noch nicht mal Namen und Anschrift ihrer ominösen Freundin nennen konnte, wegen der sie angeblich extra aus Holland gen Augsburg aufgebrochen war. Oje, in der Zwischenzeit hat sich auch noch herausgestellt, dass der Pass getürkt war - ab auf's Revier!
Für die Beamten war zu diesem Zeitpunkt längst klar, dass sie mit dem Aufgriff einen Treffer gelandet hatten. Bei der anschließenden Vernehmung verwickelte sich die 25-Jährige dann immer mehr in Widersprüche und so wurde nach dem Arzt gerufen. Nach eingehender Leibesvisitation stand fest: Volltreffer. Den Fahndern war eine kapitale Drogenkurierin ins Netz gegangen - mit Unmengen Kokain im Bauch. Es dauerte zwar eine ganze Weile, bis sich der Stoff seinen Weg durch die Darmschlingen der 25-Jährigen bahnte, aber schließlich kam ihr kleines/großes "Geheimnis" päckchenweise doch zum Vorschein: insgesamt ein Kilo Kokain.
Sogleich wurde die Afrikanerin nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt und auch der hatte den Eindruck, dass es wohl am besten sei, das beharrliche Schweigen der Delinquentin zu Provinienz und Destination der Drogen in U-Haft zu brechen. Die Ermittlungen gehen weiter.

Für die Beamten war zu diesem Zeitpunkt längst klar, dass sie mit dem Aufgriff einen Treffer gelandet hatten. Bei der anschließenden Vernehmung verwickelte sich die 25-Jährige dann immer mehr in Widersprüche und so wurde nach dem Arzt gerufen. Nach eingehender Leibesvisitation stand fest: Volltreffer. Den Fahndern war eine kapitale Drogenkurierin ins Netz gegangen - mit Unmengen Kokain im Bauch. Es dauerte zwar eine ganze Weile, bis sich der Stoff seinen Weg durch die Darmschlingen der 25-Jährigen bahnte, aber schließlich kam ihr kleines/großes "Geheimnis" päckchenweise doch zum Vorschein: insgesamt ein Kilo Kokain.
Sogleich wurde die Afrikanerin nun dem Ermittlungsrichter vorgeführt und auch der hatte den Eindruck, dass es wohl am besten sei, das beharrliche Schweigen der Delinquentin zu Provinienz und Destination der Drogen in U-Haft zu brechen. Die Ermittlungen gehen weiter.
Orantes - 11. Okt, 16:29