Von wegen Bananenrepublik . . .
Liming ist die trinbagonische Kunst des Nichts-Tuns, für Essen und Trinken und Witzeerzählen. Liming entwickelte sich zu einer Lebensphilosophie, die man hierzulande bisweilen durchaus stärker integrieren könnte. Doch nicht nur in dieser Hinsicht sind uns die Insulaner auf Trinidad und Tobago voraus: auch in Sachen Pressefreiheit, so hat die Organisation Reporter ohne Grenzen jetzt in ihrer aktuellen Rangliste zur Pressefreiheit ermittelt.

Zum nunmehr sechsten Mal hat ROG heuer von September 006 bis August 007 die Rangliste zur weltweiten Situation der Pressefreiheit ins Visier genommen. 169 Länder sind darin nach Kriterien wie etwa den registrierten Fälle von Medienzensur, Drohungen und tätlichen Angriffen gegenüber Journalisten, Medienkonzentration oder Redaktionsdurchsuchungen in einem Fragenkatalog bewertet worden.
Die Bundesrepublik landete auch heuer wieder - wer hätte das gedacht - nur im oberen Mittelfeld auf einem unrühmlichen Platz 20, noch hinter Trinidad und Tobago. Als vorbidliche Spitzenreiter präsentierten sich Island und Norwegen gleichauf mit 0,75, Estland (Rang drei) und der Slowakei (vier) - beide mit einer Bewertung von 1,0. Frankreich ist seit Sarkozy auf Platz 31 mit 9,75 Punkten abgerutscht und wer bislang an die Pressefreiheit in Israel geglaubt hat, der wird entsetzt sein über Rang 44. Und die meisten werden es geahnt haben: Auch die USA schneiden im globalen Ranking seit 9/11 nicht mehr sehr überzeugend ab: ein unrühmlicher 48. Platz für den Wegbereiter in Sachen Demokratie (Inland), Platz 111 für die ausländische US-Presse - gleichauf mit Kamerun.
Das Ende der Skala besetzen dagegen die üblichen Verdächtigen: Saudi-Arabien (148), China (163), Myanmar (164), Kuba (165). Eritrea glänzt als Schlusslicht

Zum nunmehr sechsten Mal hat ROG heuer von September 006 bis August 007 die Rangliste zur weltweiten Situation der Pressefreiheit ins Visier genommen. 169 Länder sind darin nach Kriterien wie etwa den registrierten Fälle von Medienzensur, Drohungen und tätlichen Angriffen gegenüber Journalisten, Medienkonzentration oder Redaktionsdurchsuchungen in einem Fragenkatalog bewertet worden.
Die Bundesrepublik landete auch heuer wieder - wer hätte das gedacht - nur im oberen Mittelfeld auf einem unrühmlichen Platz 20, noch hinter Trinidad und Tobago. Als vorbidliche Spitzenreiter präsentierten sich Island und Norwegen gleichauf mit 0,75, Estland (Rang drei) und der Slowakei (vier) - beide mit einer Bewertung von 1,0. Frankreich ist seit Sarkozy auf Platz 31 mit 9,75 Punkten abgerutscht und wer bislang an die Pressefreiheit in Israel geglaubt hat, der wird entsetzt sein über Rang 44. Und die meisten werden es geahnt haben: Auch die USA schneiden im globalen Ranking seit 9/11 nicht mehr sehr überzeugend ab: ein unrühmlicher 48. Platz für den Wegbereiter in Sachen Demokratie (Inland), Platz 111 für die ausländische US-Presse - gleichauf mit Kamerun.
Das Ende der Skala besetzen dagegen die üblichen Verdächtigen: Saudi-Arabien (148), China (163), Myanmar (164), Kuba (165). Eritrea glänzt als Schlusslicht
Orantes - 13. Okt, 06:09